Russland: Geplante Atomgespräche in Brüssel können die Wiener Verhandlungen nicht ersetzen
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Wien (IRIB/FNA) - Der ständige Vertreter Russlands bei den internationalen Organisationen in Wien, Michail Uljanow, hat erklärt, dass die für die kommenden Tage geplanten Gespräche in Brüssel die Wiener Verhandlungen über die Wiederbelebung des Atomabkommens mit Iran nicht ersetzen können.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Oct 18, 2021 09:10 Europe/Berlin
  • Russland: Geplante Atomgespräche in Brüssel können die Wiener Verhandlungen nicht ersetzen

Wien (IRIB/FNA) - Der ständige Vertreter Russlands bei den internationalen Organisationen in Wien, Michail Uljanow, hat erklärt, dass die für die kommenden Tage geplanten Gespräche in Brüssel die Wiener Verhandlungen über die Wiederbelebung des Atomabkommens mit Iran nicht ersetzen können.

"Die Gespräche in Brüssel bilden die Einleitung zu den eigentlichen Verhandlungen in Wien", sagte Uljanow am Sonntag in seiner jüngsten Stellungnahme zu den Beratungen über das Atomabkommen (JCPOA). 

Nach dem Treffen des iranischen Vize-Außenministers Ali Bagheri mit dem für die Verhandlungen mit Teheran zuständigen EU-Unterhändler Enrique Mora am 14. Oktober wurde bekannt gegeben, dass beide Seiten nach den Beratungen in Teheran vereinbart hätten, die Gespräche über die Wiederbelebung des internationalen Atomabkommens in den kommenden Tagen in Brüssel fortzusetzen.

Bei diesem Treffen kritisierte Bagheri die Passivität der europäischen Vertragspartner angesichts der Erfüllung ihrer Verpflichtungen im Rahmen des Atomabkommens und unterstrich die Notwendigkeit, dass die europäischen Staaten ihrer diesbezüglichen Verantwortung nachkommen müssten. Zugleich bezweifelte er, dass die USA wirklich entschlossen seien, ihren Verpflichtungen zu erfüllen.

Am 11. Oktober kündigte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Saeid Khatibzadeh, an, in den kommenden Tagen würden wir Zeuge verstäkter diplomatischer Bestrebungen in Bezug auf das Atomabkommen sein.