Social-Media-Plattformen stoppen anti-islamische Posts nicht
Eine Untersuchung hat ergeben, dass Social-Media-Plattformen wie Facebook und Twitter es unterlassen, islamfeindliche Inhalte zu entfernen. Die Studie wurde vom Center for Countering Digital Hate durchgeführt. Die Beiträge wurden millionenfach aufgerufen und enthielten menschenverachtende Inhalte über Muslime.
Social-Media-Plattformen stehen wegen antimuslimischer Neigung unter Beschuss. Ihnen wird vorgeworfen, nicht gegen Islamophobie vorgegangen zu sein. Das geht aus einem Bericht des „Zentrums gegen digitalen Hass“ (CCDH) hervor. Die Plattform umfasst Facebook, Instagram und Twitter.
Sie haben es unterlassen, 90% der Posts gegen Muslime zu entfernen. Die Beiträge wurden millionenfach aufgerufen. Sie enthielten menschenverachtende Inhalte über Muslime.
Beispielsweise wurden Muslime in Instagram-Posts als Schweine dargestellt. Sie verglichen den Islam auch mit Krebs. Dabei ging es um die Vertreibung von Muslimen in Europa. Facebook beherbergte auch zahlreiche Gruppen, die sich der Islamophobie widmeten. Die Gruppen sind trotz Anzeige weiterhin aktiv.
Anti-islamische Gefühle nehmen in Europa und Nordamerika zu. Rechtsextreme Gruppen fordern offen die Vertreibung von Muslimen. Und Beschränkungen gegen islamische Praktiken werden zu einer neuen Norm.