Bennett: Bei Wiener Atomgesprächen bevorzugen  wir Diplomatie
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Al-Quds (ParsToday/YJC News) - Bei einem Treffen mit dem Generaldirektor der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA)  Rafael Grossi behauptete der israelische Ministerpräsident Naftali Bennett, dass sein Land  die Diplomatie mit dem Iran bevorzuge und in Notwehr handeln könne.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Jun 03, 2022 13:19 Europe/Berlin
  • Bennett: Bei Wiener Atomgesprächen bevorzugen  wir Diplomatie

Al-Quds (ParsToday/YJC News) - Bei einem Treffen mit dem Generaldirektor der Internationalen Atomenergieagentur (IAEA)  Rafael Grossi behauptete der israelische Ministerpräsident Naftali Bennett, dass sein Land  die Diplomatie mit dem Iran bevorzuge und in Notwehr handeln könne.

Bennett traf sich heute (Freitag) in Al-Quds mit Grossi, um die Wiener Gespräche und das iranische Nuklearprogramm zu erörtern.

Bennett erklärte bei dem Treffen, das Regime ziehe eine diplomatische Lösung vor, um die   Atomverhandlungen  mit Iran   in Wien aus der gegenwärtigen Sackgasse zu führen.

Laut Reuters behauptete Naftali Bennett bei einem Treffen mit Rafael Grossi: „Israel behält sich das Recht vor, sich zu verteidigen und gegen das iranische Atomprogramm vorzugehen, wenn die internationale Gemeinschaft dies nicht innerhalb des festgelegten Zeitrahmens tut.“

Rafael Grossi ist gestern Abend in Israel eingetroffen  und hat sich heute mit dem israelischen Premierminister  getroffen. Israelische Funktionäre  haben in den letzten Monaten versucht, den Fortgang der Wiener Atomgespräche zu behindern. Das Regime hat kürzlich behauptet, der Iran versuche, sein Atomprogramm zu verbergen.

Die Vereinigten Staaten, Frankreich, Großbritannien und Deutschland haben am Mittwoch eine Resolution für die Sitzung des UN-Gouverneursrates nächste Woche entworfen, in der sie den Iran auffordern, Fragen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zu Uran, das in den drei iranischen Atomanlagen gefunden wurde, zu beantworten.

Der Entwurf, der allen Mitgliedstaaten des UN-Gouverneursrates zugesandt wurde, fordert den Iran auf, seinen rechtlichen Verpflichtungen so schnell wie möglich nachzukommen, und den Vorschlag des IAEA-Generaldirektors Rafael Grossi zu einer  engeren Zusammenarbeit  für Transparenz  und zur  Lösung aller verbleibenden   Sicherheitsfragen zu  akzeptieren. Dabei muss gesagt werden, dass sich die meisten behördlichen Inspektionen und CCTV-Kameras  in den Atomanlagen des Iran befinden.

Zuvor hatte die Internationale Atomenergiebehörde  in ihrem jüngsten Bericht behauptet, dass die iranischen Vorräte an angereichertem Uran mehr als das 18-fache der durch das Atomabkommen zulässigen  Grenze betragen. Der Vorrat an angereichertem Uran im Iran hat sich seit unserem letzten Quartalsbericht um 612 Kilogramm erhöht, und der Iran hat keine genauen Erklärungen für den Fund von Uranpartikeln an drei unbekannten Orten geliefert, erklärt IAEA.