Der wiedergewählte türkische Staatschef stellt sein neues Kabinett vor
https://parstoday.ir/de/news/world-i81166-der_wiedergewählte_türkische_staatschef_stellt_sein_neues_kabinett_vor
Ankara (ParsToday/IranPress) – Unmittelbar nach seinem Amtseid für die dritte Amtszeit am Samstagabend hat der türkische Präsiden Recep Tayyip Erdoğan die Mitglieder seines Kabinetts bekannt gegeben.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Jun 04, 2023 13:06 Europe/Berlin
  • Der wiedergewählte türkische Staatschef stellt sein neues Kabinett vor

Ankara (ParsToday/IranPress) – Unmittelbar nach seinem Amtseid für die dritte Amtszeit am Samstagabend hat der türkische Präsiden Recep Tayyip Erdoğan die Mitglieder seines Kabinetts bekannt gegeben.

Erdogans neues Kabinett besteht aus 17 Ministern und einem ersten Stellvertreter, der fünf Jahre lang im Amt sein wird.

Erdogans langjähriger Vertrauter, Geheimdienstchef Hakan Fidan, wird neuer Außenminister. Mevlüt Cavusoglu, der seit fast zehn Jahren Außenminister der Türkei war, ist nicht mehr Teil des neuen Kabinetts.

Erdogan ernannte zudem Stabschef Yasar Güler zum Verteidigungsminister, neuer Innenminister ist der bisherige Istanbuler Gouverneur Ali Yerlikaya, Energieminister wird Alparslan Bayraktar. Einzige Frau im Kabinett ist die neue Familienministerin Mahinur Özdemir Göktas.

Erdoğan ernannte auch den an den Finanzmärkten angesehenen Ökonomen Mehmet Simsek zum Finanzminister. Simsek, ein ehemaliger Banker bei Merrill Lynch in London, kehrt nach einer fünfjährigen Pause von der Politik als Finanzminister ins Kabinett zurück.

Unter den nominierten Ministern sind Mohammad Nouri Arsavi, der Minister für Kultur und Tourismus, und Fakhruddin Koja, der Gesundheitsminister, die auch dem alten Kabinett angehörten. Sie nahmen nicht an den Parlamentswahlen teil und wurden für Ministerposten nominiert.

Das neue Kabinett soll am Dienstag seine erste Sitzung abhalten.

Erdogan war am vergangenen Sonntag in einer Stichwahl mit gut 52 Prozent der Stimmen als Präsident bestätigt worden. Am 14. Mai hatten seine Partei und ihre Partner bereits die Mehrheit im Parlament gewonnen.