Mehr über das Treffen der Regierungsverantwortlichen mit dem Revolutionsoberhaupt
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Anlässlich des Jahrestages der Berufung Hadhrate Mohammads zum Propheten des Islams (der Segen Gottes sei auf ihm und seinem Hause) am 5. Mai 2016 suchten Verantwortliche der islamisch-republikanischen Staatsordnung , Botschafter von Islamischen Ländern und Märtyrerfamilien das Revolutionsoberhaupt auf.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
May 13, 2016 05:22 Europe/Berlin

Anlässlich des Jahrestages der Berufung Hadhrate Mohammads zum Propheten des Islams (der Segen Gottes sei auf ihm und seinem Hause) am 5. Mai 2016 suchten Verantwortliche der islamisch-republikanischen Staatsordnung , Botschafter von Islamischen Ländern und Märtyrerfamilien das Revolutionsoberhaupt auf.

Bei diesem Treffen verwies Ajatollah Khamenei darauf, dass zwei Strömungen seit Beginn des Islams bis heute anhalten, nämlich die Bewegung der Bithaat (der Aussendung des Propheten) und die Bewegung des Dschaheliyat – der Unwissenheit vor dem Islam. Das wichtigste Merkmal der Bithaat-Bewegung ist die rechtgeleitete Anwendung der Vernunft durch die Gottespropheten und das der Dschaheliyat-Bewegung die Herrschaft von Lust und Aggression.  

Ajatollah Khamenei gratulierte der internationalen Gemeinde der Muslime und der ganzen Menschheit zur Aussendung des Propheten und sagte: „In Wahrheit ist die Menschheit mehr denn je darauf angewiesen, Bithaat und seinen Sinn zu verstehen. Er verwies auf einen Vers im Koran ( 128 der Sure 9) indem es heißt: „Zu euch ist nunmehr ein Gesandter aus euren eigenen Reihen gekommen. Bedrückend ist es für ihn, wenn ihr in Bedrängnis seid, (er ist) eifrig um euch bemüht, …“

Ajatollah Khamenei sagte zu diesem Vers: „Die Bedrängnisse der Menschheit und die Probleme im Leben der Menschen und in den menschlichen Gesellschaften bedrückten das Herz des Propheten des Islams und er wünschte sich ihre Rechtleitung und ihr Wohl. Der Prophet wurde an alle Menschen ausgesandt.“

Ajatollah Khamenei fuhr fort: Das Mabaath-Fest ist das Fest der Erhebung zur Beseitigung der Leiden der Menschen. Deshalb ist es wirklich ein Fest.

Ajatollah Khamenei sagte, die Menschen haben immer unter der Götzenanbetung und Unrecht gelitten. Zu ihren ewigen Leiden gehört, so fuhr er fort, die Kluft zwischen den Bevölkerungsschichten, und die Not der Unterworfenen und Erpressung der Gewaltsamen. Und diese Zustände, so sage er, werden immer durch üble Absichten der gewaltsamen Mächtigen der Menschheit aufgezwungen. Er sage der Bithaat-Tag ist der Tag der erneuten Hinwendung zu der von Gott verliehenen Ur-Natur des Menschen, um diese Leiden zu beseitigen. Denn diese Ur-Natur – (die Fitra) des Menschen befürwortet Recht, Gerechtigkeit und den Kampf für die Unterdrückten.

Hadhrate Ali (gegrüßet sei er) hat gemäß Nahdsch-ul Balagheh über die Aussendung der Propheten Gottes gesagt: „ Gott hat seine Boten unter die Menschen und seine Propheten einer nach dem anderen ausgesandt, damit sie die Einhaltung des Bündnisses, das Gott mit ihrer Ur-Natur geschlossen hat, von ihnen fordern und damit er Seine Segnungen, die in Vergessenheit geraten sind, wieder in Erinnerung bringt, durch Beweise für sie keine Ausrede mehr verbleiben lässt und die Schatzkammer ihrer Vernunft für sie öffnet.“

Ajatollah Khamenei erklärt dazu:

Die Propheten veranlassen die Menschen dazu, dass sie gemäß den Versprechen an Gott, welche im Wesen des Menschen verankert sind, handeln und sich zu diesem Bündnis bekennen. Gott der Höchsterhabene hat den Menschen aufgefordert, frei, gerecht und rechtschaffen im Leben zu sein, und niemanden zu dienen außer Gott. Das heißt die Propheten sind gekommen um die Menschen aufzurufen, dass sie dem Bündnis, welches in ihrer Gott gegebenen Natur – der Fitra vorhanden ist treubleiben. Sie sind gekommen um dem Menschen zu sagen: Du hast in der Tiefe deiner Ur-Natur mit Gott ein Bündnis geschlossen. Wir sind gekommen und fordern die Treue zu diesem Bündnis.“

Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei erinnerte daran, dass einer der Gründe für die Aussendung von Propheten (Bithaat) darin besteht, dass die Segensgaben Gottes vergessen wurden. Er sagte: „Wir vergessen den Segen, zu existieren, gesund zu sein, den Segen der Vernunft und den Segen der guten Gesinnung, den der Allmächtige als Pfand in das Wesen des Menschen hineingelegt hat. Die Propheten haben die Menschen an diesen Segen erinnert. Sie haben den Menschen den letzten Beweis (Hodschat) überbracht und ihnen die Wahrheit verdeutlicht.“

Ajatollah Khamenei bezeichnete es als wichtigste Aufgabe der Propheten die Wahrheit darzulegen. Er sagte: „Die Feinde der Propheten haben List und Verhüllungen angewandt. Sie setzten die Verschleierung durch Heuchelei ein. Aber die Propheten zerrissen die Vorhänge des Betrugs und der Heuchelei und haben wieder die Schatzkammer des Verstandes für den Menschen geöffnet.“

Alle Propheten haben zum Nachdenken aufgerufen und dies war ein wichtiger Punkt in ihrem Aufruf. Ajatollah Khamenei unterstreicht, dass jedoch die Vernunft des Menschen ohne die göttliche Rechtleitung nicht die Wahrheit, so wie sie ist, erkennen kann. Er sagte: „Die Propheten haben die Vernunft des Menschen rechtgeleitet in Richtung Tauhid – die Einheit Gottes – und in Richtung der göttlichen Zeichen. Sie haben ihnen die Zeichen für die göttliche Macht vor Augen geführt. Sie nahmen die menschliche Vernunft an der Hand und führten den Menschen. Der Mensch geht diese schweren Weg des Lebens mit der Kraft, die Gott in ihn hineingelegt hat, und erkennt auf diese Weise die Wahrheit der Welt.“

Das Revolutionsoberhaupt sprach nach der Darlegung der Gründe für die Aussendung von Propheten und des Zusammenhanges zwischen dieser Bithaat und der Vernunft und der von Gott verliehenen Ur-Natur (Fitra) über die Gegenfront zu Bithaat. Er sagte, dass die Front der Dschahaliyat – der Unwissenheit die Gegenfront zur Bewegung der Bithaat bildet. Dabei betonte er, dass die Unwissenheit nicht nur zu einem bestimmten Abschnitt in der Geschichte gehört, sondern die ganze Menschheitsgeschichte hindurch existiert. Er sagte die Dschahaliyat die gegenüber der Bithaat eine Front bildet ist nicht als Mangel an Wissen zu verstehen, sondern als Mangel an rechtgeleiteter Vernunft. Das Wissen, so erklärte er weiter, könne in den Dienst der Unwissenheit gestellt werden - wie heute, wo das Wissen der Menschheit fortgeschritten ist, aber im Dienste der Dschahaliyat steht, was eine Folge des Mangels an rechtgeleiteter Vernunft ist. Ajatollah Khamenei unterstrich: „Wenn die Vernunft des Menschen nicht herrscht, dann herrschen Lust und Aggression und Egoismus. In einer solchen Situation müssen in zwei Weltkriegen Millionen von Menschen einen blutigen Tod sterben, wird der Wert von Menschenleben geringschätzt und die Würde des Menschen vernichtet.“ Ajatollah Khamenei rief in Erinnerung, dass es eine Folge der Herrschaft der Unwissenheit ist, wenn die Völker imperialistisch unterdrückt und erniedrigt, ihre irdischen Ressourcen geplündert und ihre menschlichen Ressourcen zur Verdorbenheit verleitet werden.

Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei sagte, die Feindschaft der wahren Gläubigen und der Islamischen Republik Iran gegen das zionistische Regime gehen darauf zurück, dass auch heute noch die Bewegung der Bithaat und Herrschaft der Vernunft und der edlen menschlichen Ur-Natur auf die Front der Unwissenheit stoße. Er betonte, dass das zionistische Regime und das große Netz der zionistischen Kapitalisten Einfluss auf Regierungen wie die der USA besitzen und die Oberhand gewonnen haben, und dass sie auf diese Weise die Herrschaft der Lust und der Aggression stärken.

Ajatollah Khamenei sagte weiter, dass die Standhaftigkeit der wahren Gläubigen und Muslime gegenüber dieser Strömung den USA und ihren Verbündeten nicht gefällt und daher die Anfeindung des Islams und des Irans zu deren festen Strategien zählt.

Er betonte, wenn die Völker schlummern, werde die Bewegung der Unwissenheit, angeführt von dem zionistischen Regime und der USA an ihr Ziel gelangen, und wenn sie wachsam sind und der Front der Unwissenheit gegenüber Hindernisse aufbauen , dann reagiere diese Front aggressiv mit Krieg und Sanktionen.

Ajatollah Khamenei erinnerte an die Verbrechen der USA und ihrer Verbündeten in Form der atomaren Bombardierung von Japan oder dem Massaker an Hundertausenden Irakern und Afghanen. Er sagte die moderne Dschahaliyat ist im Kern die gleiche wie zur Zeit des Propheten, nur geschieht sie mit neuen Mitteln und in neuen Formen und aufgrund neuer Maßnahmen. Er bezeichnete es als Pflicht der gesamten Islamischen Weltgemeinde gegen diese Zustände vorzugehen und sagte: „Die Islamische Republik hat von Anfang an, keinen Krieg begonnen. Sie hat gegen kein Land einen Militärschlag verübt. Aber sie gibt ihre Meinung und ihre Devise laut bekannt.“

Revolutionsoberhaupt Ajatollah Khamenei unterstrich, dass der Vater der Islamischen Republik Iran, Imam Chomeini einen Islam nach amerikanischem Geschmack und ein starrsinniges Islamverständnis verurteilt hat. Ajatollah Khamenei übte heftig Kritik an den westlichen Mächten, weil sie die üblen Terrorgruppen IS und An Nusrat, welche den Namen des Islams ausnutzen um Verbrechen zu begehen, unterstützen. Er bezeichnete die Anti-IS-Allianz als äußeren Schein und betonte, dass die westlichen Mächte den wahren Islam verhüllen wollen, indem sie diese verbrecherischen engstirnigen Gruppen als „islamisch“ bezeichnen. Er bezeichnet dies als die Spitze der Islamanfeindung.

Die IS sind eine verbrecherische Terrorgruppe, die unter der Bezeichnung Islam, Muslime auf die brutalste Weise massakrieren und die Sicherheit in den muslimischen Ländern vernichten. Trotz der Bildung der Anti-Is-Allianz durch die USA, ist diese Terrorgruppe nicht ausgerottet worden, sondern gelangt zusehends an neue Waffen und verübt noch mehr Verbrechen. Die Verletzten der IS-Terroristen werden sogar in den Krankenhäusern des zionistischen Regimes behandelt und die US-Hubschrauber werfen für die Terroristen Nahrungspakete mit dem Pentagon Logos ab. Die westlichen Medien benutzen die Bezeichnung „Islamischer Staat“ für diese Terroristen um den Islam ins schlechte Licht zu rücken.

Ajatollah Khamenei bezeichnete es als heutige Pflicht aller Muslime sich und der Welt die Bedeutung der Aussendung der Propheten (Bithaat) klarzumachen. Er sagte: „Bithaat bedeutet Sich-Erheben für die Rettung des Menschen und der Menschheit; es bedeutet Einführen der rechtschaffenen Ordnung in der menschlichen Gesellschaft und der Wunsch nach dem Wohl aller Menschen.“

Das Revolutionsoberhaupt Irans versicherte, dass die Bewegung der Islamischen Weltgemeinde, die mit der Gründung der islamischen Republik begonnen hat, mit Sicherheit siegen wird und die Feinde diese gewaltige Bewegung nicht aufhalten können.

Er erklärte, der wichtigste Erfolgsfaktor sei gemäß Koran das Vertrauen in Gott während der schwierigen Zeit des Widerstandes und fügte hinzu: Das Gottvertrauen unseres geehrten Imam (Chomeini) hat uns den Weg gezeigt hat und uns dahin verholfen hat, wo wir heute stehen. Und – so Gott will – wird die iranische Nation mit diesem Gottvertrauen den Weg fortsetzen und die Islamische Weltgemeinde diese Wahrheit dank Islamischer Wachsamkeit immer mehr zum Ausdruck bringen.

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