Deutschland: Syrischer Terrorverdächtiger erhängt sich im Gefängnis
Hamburg (IRNA) - Der syrische Terrorverdächtige Abdullah K. hat sich am frühen Mittwochmorgen in seiner Zelle in einem Hamburger Gefängnis erhängt.
Er war zusammen mit seinen drei Brüdern im Mai 2017 aufgrund von Haftbefehlen des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs festgenommen worden. Abdullah K. wurde vorgeworfen, Mitglied der damalige Terrorgruppe Al-Nusrah-Front (derzeitige Dschabhat Fath al-Scham) zu sein un neben den Terroristen in Syrien zu kämpfen.
Abdullah K. ist der zweite in Deutschland inhaftierte Terrorverdächtige innerhalb eines Jahres, der in der Haft Selbstmord begangen hat. Im Oktober 2016 erhängte sich auch der 22-jährige Syrer Jaber al-Bakr, der nach dem Terroranschlag auf dem Berliner Flughafen festgenommen wurde, in der Untersuchungshaft in Sachsen.