Ayatollah Khamenei: Iran hat trotz härtester Sanktionen wissenschaftliche und technologische Spitzenpositionen erreicht
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Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, Oberhaupt der Islamischen Revolution Irans
ParsToday – Das Oberhaupt der Islamischen Revolution hat erklärt, dass sämtliche Fortschritte Irans in einer Phase umfassender Sanktionen erzielt worden seien.
Nach Angaben von ParsToday sagte Ayatollah Seyyed Ali Khamenei, Oberhaupt der Islamischen Revolution, in einer Ansprache vor Pilgern des heiligen Schreins von Imam Reza am 1. Farvardin 1404 (nach dem persischen Sonnenkalender), dass das iranische Volk unter den schwierigsten wirtschaftlichen Bedingungen und während der härtesten Sanktionen der Geschichte seinen Weg des Fortschritts mit Entschlossenheit fortgesetzt habe. Er fügte hinzu, selbst US-amerikanische Amtsträger hätten eingeräumt, dass der wirtschaftliche Druck auf Iran beispiellos gewesen sei. Dennoch seien genau diese Belastungen zu einer Chance für die Entfaltung innerer Potenziale geworden.
Imam Khamenei betonte, dass Iran in zahlreichen wissenschaftlichen und technologischen Bereichen weltweit führende Positionen erreicht habe. In einigen Disziplinen gehöre das Land zu den fünf führenden Nationen, in anderen zu den zehn besten und in bestimmten Feldern sogar zu den drei Spitzenreitern weltweit. Diese Erfolge seien insbesondere in den Bereichen Nanotechnologie, Biotechnologie, Gesundheit, Nukleartechnik, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung deutlich sichtbar. Auch Irans Leistungen im Kampf gegen die Corona-Pandemie seien ein klares Beispiel für die wissenschaftliche Leistungsfähigkeit des Landes gewesen und hätten internationale Anerkennung gefunden.
Das Oberhaupt der Islamischen Revolution erklärte weiter, dass selbst im Verteidigungsbereich eingeräumt worden sei, dass Iran ein hohes Niveau militärischer Fähigkeiten erreicht habe. Zudem würden junge iranische Wissenschaftler in modernen Forschungsfeldern von der internationalen Wissenschaftsgemeinschaft anerkannt und gewürdigt. Diese Aussagen verdeutlichten, dass das iranische Volk trotz aller äußeren Zwänge seinen Weg des Wachstums und der Weiterentwicklung entschlossen fortsetze.
Das iranische Volk wird sich Sanktionen niemals beugen
In diesem Zusammenhang erinnerte Ayatollah Khamenei auch an seine Ansprache vor den Menschen in Qom am 9. Januar 2004. Damals erklärte er, dass die Gegner Irans – die das iranische Volk stets falsch eingeschätzt hätten – auch weiterhin demselben Irrtum unterlägen. Sie glaubten, dass das Volk aufgrund von Sanktionen und wirtschaftlicher Blockade kapitulieren und die Hände zum Zeichen der Unterwerfung heben werde. „Nein, Sie irren sich“, so Imam Khamenei. Das iranische Volk sei kein Volk der Kapitulation. Selbst unter Bedingungen, die noch weitaus schwieriger gewesen seien als heute, habe es sich nicht ergeben.