Irans Botschafter in Genf: Niemand darf erwarten, dass Iran gegenüber Aggression schweigt
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Ali Bahreini, Botschafter der Islamischen Republik Iran in Genf
ParsToday – Der Botschafter Irans in Genf hat betont, niemand dürfe erwarten, dass Iran angesichts von Aggressionen schweige.
Wie Tasnim berichtet, erklärte Ali Bahreini, Botschafter der Islamischen Republik Iran in Genf, am Rande einer Sitzung der Vereinten Nationen auf einer Pressekonferenz zu den Angriffen der USA und des zionistischen Regimes gegen Iran: „Die bewaffneten, rechtswidrigen und offenen Angriffe der amerikanisch-israelischen Achse auf die Souveränität und territoriale Integrität der Islamischen Republik Iran stellen einen klaren Verstoß gegen Artikel 2 Absatz 4 der Charta der Vereinten Nationen dar und verletzen in eklatanter Weise das völkerrechtliche Gewaltverbot als zwingende Norm. “
Weiter führte er aus, dieser rechtswidrige und nicht zu rechtfertigende Akt der Aggression habe sich zu einem Zeitpunkt ereignet, in dem Iran in gutem Glauben mit den Vereinigten Staaten über sein friedliches Nuklearprogramm verhandelt habe, um zu einem für beide Seiten vorteilhaften Ergebnis zu gelangen.
Der iranische Botschafter erklärte zudem, Iran mache ausschließlich von seinem in Artikel 51 der UN-Charta verankerten Recht auf Selbstverteidigung Gebrauch. „Unsere defensiven Militäroperationen werden fortgesetzt, solange die Aggression anhält. Niemand darf erwarten, dass Iran angesichts von Aggression schweigt“, so Bahreini.