Pezeshkian: Islamische Länder sollten den Feinden keine Chance zur Spaltung geben
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Die Präsidenten Irans und Malaysias, Masoud Pezeshkian und Anwar Ibrahim
ParsToday– Präsident Masoud Pezeshkian sagte, dass islamische Länder den Feinden nicht erlauben sollten, Spaltung zu säen oder die Flammen eines Krieges zu entfachen.
Laut ParsToday tauschte sich Präsident Pezeshkian bei einem Telefongespräch mit Anwar Ibrahim, dem Premierminister Malaysias, über die regionalen und internationalen Entwicklungen nach dem Angriff der USA und des zionistischen Regimes auf Iran aus.
Der iranische Präsident bezeichnete die iranischen Angriffe auf US-Militärstützpunkte und Einrichtungen in der Region als natürliche Reaktion auf die Angriffe gegen Iran und betonte: „Die muslimischen Länder dürfen den Feinden nicht erlauben, dieses Ereignis für Spaltung und zur Anheizung eines Krieges in der Region auszunutzen.“
Er unterstrich zudem, dass Iran niemals die Absicht gehabt habe, Atomwaffen zu erlangen, und dass zahlreiche Berichte der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) diese Tatsache bestätigen. Die Behauptungen über Irans Streben nach Atomwaffen seien lediglich ein Vorwand, um Angriffe auf das iranische Volk und die territoriale Integrität des Landes zu rechtfertigen.
Präsident Pezeshkian erklärte: „Wir streben ein vollständiges Ende des Krieges sowie Sicherheit und Frieden in der Region an und hoffen, mit der Unterstützung brüderlicher und muslimischer Länder die Region vor der Katastrophe zu bewahren, die die Feinde herbeiführen wollen.“
Ibrahim betonte bei diesem Telefongespräch, dass sein Land – angesichts der Verabschiedung einer Resolution auf seinen Vorschlag und deren Zustimmung durch das malaysische Parlament, die den Angriff der USA und des zionistischen Regimes auf Iran verurteilt – weiterhin an einer prinzipiellen Haltung festhält, jede Verletzung der nationalen Souveränität und territorialen Integrität Irans abzulehnen und zu verurteilen.