Ghalibaf: Iran hat im jüngsten Krieg die Ziele der USA und des zionistischen Regimes vereitelt
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Ghalibaf: Iran hat im jüngsten Krieg die Ziele der USA und des zionistischen Regimes vereitelt
ParsToday – Der Leiter der iranischen Verhandlungsdelegation erklärte mit Blick auf die weitreichenden Dimensionen des jüngsten Krieges, dass es sich um eine der bedeutendsten Phasen politischer Konfrontation und Verhandlungen der Islamischen Republik seit der Revolution gehandelt habe. Iran habe in diesem Krieg die strategischen Ziele der USA und des zionistischen Regimes durchkreuzt.
Wie die Nachrichtenagentur Mehr berichtet, sagte Mohammad Bagher Ghalibaf, Leiter der iranischen Verhandlungsdelegation, am Mittwochabend in einem Fernsehinterview, dass es seit dem Sieg der Islamischen Revolution mehrere entscheidende Phasen politischer Auseinandersetzungen und Verhandlungen gegeben habe.
Die Erinnerungen an die Atomverhandlungen und das JCPOA hätten die politische Debatte Irans über Jahre geprägt. Die Verhandlungen und Entwicklungen im Zusammenhang mit den jüngsten Kriegen, insbesondere dem dritten Krieg innerhalb des vergangenen Jahres, hätten jedoch in vielerlei Hinsicht eine andere Dimension.
Ghalibaf betonte, dass dieses Ereignis aufgrund seiner Reichweite und seines Einflusses als ein historisch bedeutender Vorgang betrachtet werden müsse. Obwohl sich die Islamische Republik Iran in einer Region befinde, in der Konflikte häufig als regionale Auseinandersetzungen wahrgenommen würden, seien die Auswirkungen dieses Krieges eindeutig global gewesen und bis heute sichtbar.
Der Präsident des iranischen Parlaments erklärte weiter, dass man heute mit einer völlig neuen Situation konfrontiert sei. Betrachtet man die aktuelle Lage, so ließen sich vier zentrale Handlungsfelder erkennen.
- Das erste sei das militärische Feld, auf dem die iranischen Streitkräfte mit Umsicht, Mut und Opferbereitschaft agierten.
- Das zweite sei das Feld des Volkes. Die iranische Bevölkerung habe bereits in den ersten Stunden der Ereignisse Präsenz gezeigt und ihre Unterstützung deutlich zum Ausdruck gebracht.
- Als drittes Feld bezeichnete Ghalibaf die Diplomatie. Verhandlungen und diplomatische Aktivitäten seien ein wesentlicher Bestandteil dieser Phase, über deren Einzelheiten er zu gegebener Zeit ausführlicher sprechen werde.
- Das vierte Feld sei das „Feld des Dienens“. Heute wirkten alle vier Bereiche in enger Abstimmung und verstärkten sich gegenseitig.
Ghalibaf bezeichnete nationale Geschlossenheit, Rationalität und Stärke als die drei entscheidenden Faktoren dieser Koordination: „Was wir heute erleben, ist das Ergebnis nationaler Einheit, Vernunft und Stärke. Die Rationalität zeigt sich im Verhalten des iranischen Volkes, und die Stärke manifestiert sich auf allen Ebenen.“
Mit Blick auf die Verhandlungen erklärte Ghalibaf, dass er nie grundsätzlich gegen Verhandlungen gewesen sei. Entscheidend sei jedoch die Art und Weise, wie verhandelt werde. Verhandlungen hätten nur dann einen Wert, wenn sie selbst als Instrument zur Verteidigung nationaler Interessen und als Form des politischen Kampfes dienten.
Der Unterschied zu früheren Verhandlungen bestehe darin, dass die aktuellen Gespräche auf den Erfolgen des Schlachtfeldes und der nationalen Stärke aufbauten. Trotz offensichtlicher Ungleichgewichte bei Ausrüstung und Ressourcen hätten die iranischen Streitkräfte ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt, und das iranische Volk habe die Größe dieser Leistung unmittelbar erlebt.
Ghalibaf betonte, dass in Verhandlungen, die als Instrument des politischen Kampfes geführt würden, weder Nachgiebigkeit noch bloße Parolen einen Platz hätten: „Verhandlungen müssen auf den Realitäten des Feldes, auf nationaler Stärke und auf den Interessen Irans beruhen. Leere Parolen ohne reale Grundlage bringen keine Ergebnisse und werden vom Gegner lediglich als Zeichen von Schwäche wahrgenommen.“
Er unterstrich zudem, dass Iran in allen Phasen der Gespräche deutlich gemacht habe, dass Verhandlungen niemals einen Verzicht auf die Rechte des iranischen Volkes bedeuten würden. Wann immer eine Aggression erfolgt sei, seien die iranischen Streitkräfte bereit gewesen zu reagieren, und diese Bereitschaft habe sich auch praktisch gezeigt.
Abschließend dankte Ghalibaf dem Obersten Führer der Islamischen Revolution, den Streitkräften, dem iranischen Volk sowie den Mitgliedern der iranischen Verhandlungsdelegation. Er erklärte, dass die richtungsweisende Führung des Revolutionsführers, die Standhaftigkeit des iranischen Volkes, die Opferbereitschaft der Streitkräfte und die unermüdliche Arbeit der Verhandlungsdelegation die Grundlage für die heutigen Erfolge geschaffen hätten.