Revolutionsführer: Künftige Verhandlungen bedeuten nicht die Übernahme der Position des Feindes
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ParsToday – Der Revolutionsführer der Islamischen Republik Iran, Ayatollah Seyyed Mojtaba Hosseini Khamenei, erklärte in einer Botschaft: „Die persönlichen Verhandlungen, die künftig stattfinden werden, bedeuten nicht, dass wir die Position des Feindes akzeptieren. “
(last modified 2026-06-19T08:39:56+00:00 )
Jun 19, 2026 10:37 Europe/Berlin
  • Der Revolutionsführer der Islamischen Republik Iran, Ayatollah Seyyed Mojtaba Hosseini Khamenei
    Der Revolutionsführer der Islamischen Republik Iran, Ayatollah Seyyed Mojtaba Hosseini Khamenei

ParsToday – Der Revolutionsführer der Islamischen Republik Iran, Ayatollah Seyyed Mojtaba Hosseini Khamenei, erklärte in einer Botschaft: „Die persönlichen Verhandlungen, die künftig stattfinden werden, bedeuten nicht, dass wir die Position des Feindes akzeptieren. “

Nach Angaben der Nachrichtenagentur IRIB lautet die vollständige Botschaft des Revolutionsführers an das iranische Volk zum Memorandum zwischen den Präsidenten Irans und der Vereinigten Staaten wie folgt:

Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Barmherzigen

Treues und engagiertes Volk Irans!

Wie ihr bereits erfahren habt, wurde ein Memorandum zwischen dem Präsidenten Irans und dem Präsidenten der Vereinigten Staaten unterzeichnet. Auf dem Weg zu diesem Punkt haben die zuständigen Verantwortlichen aus Sorge um die Interessen des Landes und in guter Absicht große Anstrengungen unternommen. Dabei war es jedoch der amerikanische Präsident, der aus einer Position der Schwäche heraus verschiedene Druckmittel einsetzte, um dieses Ergebnis zu erreichen.

Grundsätzlich hatte ich eine andere Auffassung. Aufgrund der Zusicherung, die mir der geehrte Präsident als Vorsitzender des Obersten Nationalen Sicherheitsrates – auch im Namen der übrigen Mitglieder des Rates – hinsichtlich der Wahrung der Rechte des iranischen Volkes und der Widerstandsfront gegeben hat, sowie seiner ausdrücklichen Übernahme der Verantwortung dafür, habe ich meine Zustimmung erteilt.

Er hat außerdem ausdrücklich erklärt, dass er sich möglichen überzogenen Forderungen der amerikanischen Seite nicht beugen wird.

Von diesem Augenblick an warten wir – das heißt ihr stolzes Volk und ich als euer bescheidener Diener – auf die Umsetzung der genannten Bedingungen. Es ist jedoch selbstverständlich, dass die persönlichen Verhandlungen, die künftig stattfinden werden, nicht bedeuten, dass die Position des Feines akzeptiert wird.

Wir hoffen, dass die guten Gebete unseres Herrn, des Imam der Zeit (möge Gott seine Wiederkehr beschleunigen), dem ehrenhaften Volk Irans vielfältige Siege, Erfolge und göttliche Unterstützung schenken werden.

Friede sei mit euch und Gottes Barmherzigkeit und Segen.

Seyyed Mojtaba Hosseini Khamenei

18. Juni 2026