Irans Außenamtssprecher bescheinigt US-Präsident Unkenntnis über Lage in der Nahostregion
Teheran(ParsToday)- Der Sprecher des iranischen Außenministeriums hat dem amerikanischen Präsidenten vorgeworfen, nicht die erforderliche Kenntnis über die Lage der Nahostregion, über die Besonderheiten der Menschen sowie über die Entwicklungen der letzten Jahre in dieser Region zu besitzen.
Im Gespräch mit der iranischen Nachrichtenagentur "ISNA" bekräftigte Außenamtssprecher Bahram Ghassemi: Ohne Rücksicht auf die Interessen der US-Bürger und auf der Grundlage von nur falschen von manchen Terrorgruppen und Kriegstreibern gewonnenen Informationen zerstören bekannte Berater von Präsident Trump sein Ansehen sowie die Interessen der US-Bürger.
Ghassemi äußerte sich dann zu den neuen Äußerungen des US-Präsidenten über den Iran im Interview mit der US-Zeitung "Wall Street Journal" und sagte, Trump habe sich bedauerlicherweise sehr an manche wiederholte, unrichtige und unbegründete Anti-Iran-Erzählungen gewöhnt.
Über die Äußerungen des US-Präsidenten, wonach Iran vor seinem Einzug ins Weiße Haus dabei gewesen sei, alle Orte, wie Syrien und Jemen zu besetzen, sagte der iranische Außenamtssprecher: Iran hat in den letzten Jahrhunderten kein Land angegriffen und auch keine Ausschau danach hielt und auch hält, Territorium fremder Länder zu besetzen. Iran habe auch vor dem Amtsantritt Trumps keinen "Ort" besetzt, den er nun nach seinem Einzug ins Weiße Haus oder nach seinem Ausstieg aus dem Atomabkommen wieder verlässt, unterstrich Ghassemi.