Irans Außenamtssprecher: US-Militärpräsenz in der Region verursacht Unsicherheit
Teheran(ParsToday)- Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Bahram Ghassemi, hat die US-Militärpräsenz in Westasien als einen Sicherheitsfaktor für die Nahostregion bezeichnet.
In seiner ersten Stellungnahme auf den angekündigten Rückzug der US-Truppen aus Syrien und Afghanistan sagte Ghassemi heute: Die US-Militärpräsenz in der Region war von Beginn an ein Fehler, unlogisch und provozierend.
Eine genaue Analyse der Geschichte der Entwicklungen in Westasien zeige, dass diese Präsenz unter welchem Vorwand auch immer außer Spannung, Unsicherheit und Verschärfung von Differenzen nichts bringe, unterstrich Irans Außenamtssprecher.
Der amerikanische Präsident Donald Trump hatte am 19. Dezember den Abzug der US-Truppen aus Syrien und Afghanistan angekündigt.
Die USA hätten das "territoriale Kalifat" der Terrormiliz besiegt, so begründete Trump seine Entscheidung über den Truppenabzug.
Ohne eine Genehmigung der syrischen Mandat oder ein UN-Mandat schickten die USA Truppen nach Syrien, um dort gegen die Terrormilizen vorzugehen.