Irans Visa-Gespräche mit Saudi-Arbien ergbnislos beendet
Dschidda (IRIB/ISNA) - Iran und Saudi-Arabien haben bei ihren fünftägigen Gesprächen über Fragen wie Flüge und Sicherheit der iranischen Hadsch-Pilger bei der diesjährigen Pilgerfahrt Vereinbarungen getroffen.
Wie der Leiter der iranischen Organisation für Hadsch- und Pilgerreisen, Said Ouhadi, am Montag bekannt gab, bestehen jedoch die Differenzen über die Visaausstellung für die iranischen Staatsbürger nach wie vor.
"Bei zahlreichen Sitzungen mit dem Hadsch-Minister, dem Vize-Innenminister und den Verantworlichten im Außenministerium Saudi-Arabiens wurden die Standpunkte beider Seiten über die Hadsch-Pilgerfahrt erörtert. Dabei sprachen wir angesichts der Mena-Katastrophe im letzten Jahr viel mehr über die Sicherheit der iransichen Pilger."
Ouhadi fuhr fort, dass Iran und Saudi-Arabien über die Gewährleistung der Sicherheit der iranischen Pilger eine logische Einigung erzielt haben. Bezüglich der Visaaustellung habe das saudische Hadsch-Ministeirum noch keine konkreten Lösungswege vorgelegt. Teheran fordere eine Visaaustellung im Inland, so Ouhadi. Er fügte hinzu: "Wir warten auf eine Koordination zwischen dem saudi-arabischen Hadsch- und dem Außenministeirum diesbezüglich."
Bei der Pilgerreise nach Mekka im letzten Jahr wurden mindestens 460 Iraner aufgrund des Missmanagements der saudischen Behörden bei einer Massenpanik in Mena getötet.