Iranischer Satellit Khayyam in Umlaufbahn gebracht
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Khayyam wurde von einer russischen Sojus-Rakete ins All geschickt, die vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan abhob. Der Satellit dient der Fernerkundung und wird viermal täglich qualitativ hochwertige Bilder zur Verwendung in der Umwelt- und Landwirtschaftsforschung und zur Überwachung von Wasserressourcen senden.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Aug 13, 2022 11:24 Europe/Berlin

Khayyam wurde von einer russischen Sojus-Rakete ins All geschickt, die vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan abhob. Der Satellit dient der Fernerkundung und wird viermal täglich qualitativ hochwertige Bilder zur Verwendung in der Umwelt- und Landwirtschaftsforschung und zur Überwachung von Wasserressourcen senden.

Iran hat einen großen Sprung in seinem friedlichen Raumfahrtprogramm gemacht. Der Satellit Khayyam wurde von einer Sojus-Rakete in die Umlaufbahn geschickt. Es ging vom Kosmodrom Baikonur ins All. Es ist ein von Russland betriebener Weltraumstandort in Kasachstan.

Iran hat bereits die ersten Daten des Satelliten Khayyam erhalten. Khayyam wird viermal täglich hochauflösende Bilder senden. Die Bilder werden Iran helfen, seine Grenzen zu kontrollieren. Sie werden Iran auch bessere Managementfähigkeiten geben.

Der Start gilt als wissenschaftlicher Durchbruch für Iran. Der Erfolg wurde trotz US-Sanktionen erzielt.

Sara Flounders von International Action Center sagt dazu: „Es ist ein wichtiger Beitrag in der Landwirtschaft, in der Umwelt, Naturkatastrophen im Voraus zu erkennen und dafür planen zu können. Das ist eine große Sache. Und warum sollte nicht jedes Land solche Ressourcen haben? Natürlich ist es eine Bedrohung für die USA, und natürlich werden sie explodieren, weil sie nicht für irgendein Land sind, das wirklich seine eigenen Ressourcen und seine eigenen wissenschaftlichen Kapazitäten entwickelt. Und sie lehnen auch die Zusammenarbeit zwischen sanktionierten Ländern ab.“

Sein Start gilt auch als Meilenstein in den Beziehungen Irans zu Russland. Die USA haben ihre Wut über die Partnerschaft Irans mit Russland zum Ausdruck gebracht. Washington sagt, das Ziel des Satelliten sei Spionage.

Iran weist die Behauptung kategorisch zurück. Teheran besteht auch darauf, dass der Satellit vollständig von iranischen Experten kontrolliert wird.