Feb 24, 2018 12:20 CET

Die Augen der Welt richten sich auf Ost-Ghouta, den umkämpften Vorort von Damaskus, den Sondereinheiten der CIA in den letzten Jahren unter anderem als Ausgangsbasis für ihre verbrecherischen Anschläge gegen einzelne Menschen in der Nähe des legitimen syrischen Präsidenten Assad genutzt hat.

Vermutlich ist dieser Hintergrund auch eine wichtige Ursache, warum die Westmedien jetzt so lautstark die zivilen Opfer dieses Krieges beklagen, den Washington 2006 begonnen hat vorzubereiten. Die politischen Hintergründe können das Leid der Menschen im syrischen Milizenkrieg nicht verringern. Doch Tatsachen sind notwendig, damit die Politik korrekte Entscheidungen treffen kann. Und diese Entscheidungen sind dringender notwenig denn je. Washington wird ein entsetzliches Gemetzel anzetteln, denn wenn Ost-Ghouta fällt, ist Idlib als letzte Bastion der geplanten und versuchten Zerschlagung Syriens nur noch ein weiteres Scharmützel. Die Entscheidungsschlacht um Washingtons Versuch, den ganzen Nahen Osten in Chaos zu stürzen, findet hier und allerdings in Manbidsch statt, wo US-Soldaten den militärischen Arm der Terrorgruppe PKK unterstützen, um Syrien UND die Türkei ins Chaos zu bringen oder dort zu halten.

Syed Hedayatollah Schahrokny sprach mit dem Bundesvorsitzenden der Neuen Mitte, Christoph Hörstel, über Hintergründe, Einzelheiten und Aussichten in Ost-Ghouta und ganz Syrien.