Palästinensische Rechtsaktivisten: Schließung ziviler Institutionen ist offener Krieg gegen Palästinenser
Ramallah (ParsToday) - Palästinensische Rechtsaktivisten gaben bekannt, dass der Angriff zionistischer Militärs auf die Büros von Rechtsinstitutionen eine politische Entscheidung sei und im Konsens mit einem offenen Krieg gegen palästinensische Bürger stehe.
Am Donnerstagmorgen überfielen zionistische Militärs die Büros mehrerer palästinensischer Rechts- und Zivilinstitutionen in der Stadt Ramallah im Westjordanland, und nachdem sie deren Inventar beschlagnahmt hatten, versiegelten sie diese.
Nach Angaben des Palästinensischen Informationszentrums sagte Shavan Jabarin, der Leiter der Anwaltskanzlei 'Al-Haq', am Donnerstag, dass die Ausreden und Sicherheits-Forderungen des zionistischen Regimes nicht wahr seien, und nach palästinensischem Recht fordere man von den Zionisten, dass sie ihre Behauptungen über terroristische Aktivitäten beweisen.
Jabarin forderte die Fortsetzung der Aktivitäten seiner Kanzlei und die Verteidigung der Rechte des palästinensischen Volkes und sagte, wir handeln nicht gemäß der Entscheidung der zionistischen Behörden, wir handeln gemäß unserer gesetzlichen Pflicht zur Verteidigung der Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit, Gerechtigkeit für das Volk und des Rechtes auf Selbstbestimmung.
Dr.Ammar al-Dweik, der Leiter des Unabhängigen Menschenrechtsausschusses, erklärte: "Diese (zionistisch-israelische) Aktion findet im Kontext eines offenen Krieges gegen das palästinensische Volk und das Land Palästina und die Menschenrechte statt."
Laut lokalen Quellen griffen zionistische Militärs in den frühen Morgenstunden die Büros palästinensischer Rechtsinstitutionen an und feuerten Tränengas ab, wodurch Dutzende Palästinenser Atembeschwerden und Erstickungsanfälle erlitten.
Unter den Rechtsinstitutionen, die von den zionistischen Militärs angegriffen wurden, sind das 'Al-Zamir'-Institut, die Anwaltskanzlei 'Al-Haq'- und das 'Besan'-Zentrum zu nennen.