Sanktionen des UN-Sicherheitsrats gegen jemenitische Verantwortungsträger verlängert
New York (ParsToday/ISNA) - Der Sicherheitsrat hat Sanktionen gegen jemenitische Persönlichkeiten und Organisationen um weitere 9 Monate verlängert.
Wie die halbamtliche iranische Nachrichtenagentur „ISNA“ heute unter Berufung auf die Sputnik berichtete, billigte der Sicherheitsrat einen Resolutionsentwurf für eine neunmonatige Verlängerung von Sanktionen gegen bestimmte Personen und Organisationen im Jemen auf der Grundlage der Resolution 2140 von 2014 und vereinbarte auch, die Mission des Expertenteams des Sonderausschusses für Sanktionen im Jemen zu verlängern.
Laut der Website der Vereinten Nationen habe der Sicherheitsrat die Resolution 2675 zur Verlängerung der Sanktionen im Jemen bis zum 15. November 2023 und zur Verlängerung der Mission des Expertenteams bis zum 15. Dezember 2023 einstimmig angenommen.
Bereits im Jahr 2014 verhängte dieser Rat Sanktionen gegen Ali Abdullah Saleh, den ehemaligen Präsidenten des Jemen, sowie gegen Abdul Khaliq al-Houthi und Abdullah Yahya al-Hakam, zwei Führer der Ansarullah-Gruppe und erweitere dann die Liste der Sanktionen durch die Verabschiedung der Resolution 2216 im April 2015 und setzte Abdul Malik al-Houthi, der Führer dieser Gruppe, sowie Ahmad Ali Abdullah Saleh ebenfalls auf diese Liste; ihre Bankkonten wurden gesperrt und mit Reiseverbot belegt.
Dem UN-Bericht zufolge wurden in dem Krieg, der am 26. März 2015 mit dem Angriff der von Saudi-Arabien angeführten arabischen Koalition im Jemen begann, Tausende von Menschen getötet.