Außenminister Nicaraguas: USA suchen nach Putschen in anderen Ländern
New York (IRNA/ParsToday) - Während seiner Rede bei der 78. Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York verteidigte der nicaraguanische Außenminister Denis Moncada die Souveränität seines Landes gegen imperialistische Bedrohungen und kritisierte scharf die einseitigen Sanktionen der USA.
Der lateinamerikanische Sender Telesur zitierte den IRNA-Bericht vom heutigen Mittwoch in dem Denis Moncada die von Washington gegen sein Land verhängten Sanktionen als „illegal“ bezeichnete und betonte, dass diese Maßnahmen "Managua weder einschüchtern noch unser Land brechen werden. "
Er betonte: "Wir kennen das Wort Kapitulation nicht. " Moncada versicherte, dass Nicaragua weiterhin gegen internationale Intervention und Kolonisierung kämpfen werde, um seine Freiheit, Souveränität und Unabhängigkeit zu wahren und in Frieden und Sicherheit zu leben.
Der nicaraguanische Außenminister lehnte auch die einseitigen Sanktionen gegen andere unabhängige Länder wie Kuba und Venezuela ab und warnte, dass die USA mit diesen Maßnahmen versuchten, durch einen Putsch Instabilität zu schaffen und einen Regierungswechsel durchzusetzen.
Die UNO kritisierte er dafür, dass sie sich zu einer „Institution der Knechtschaft und Abhängigkeit von den Großmächten“ entwickele, und forderte eine Reform der Struktur dieser internationalen Institution.
Moncada erklärte, dass die Ära des „imperialistischen und kolonialistischen Modells“ abgelaufen sei und forderte Fortschritte bei der Schaffung einer neuen globalen und multipolaren Ordnung.
Seit 2018 verhängt der Westen Finanzsanktionen gegen die nicaraguanische Regierung, nachdem die von den USA und Europa finanzierten gescheiterten Putschisten inhaftiert wurden.