UN-Sicherheitsrat verurteilt „abscheulichen“ Angriff von IS auf iranisches Shah-Cheragh-Schrein
New York - Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat den jüngsten „abscheulichen und feigen Terroranschlag“ auf unschuldige Menschen und Pilger am Shah Cheragh-Schrein in der südiranischen Stadt Shiraz auf das Schärfste verurteilt.
In einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung sagten die Mitglieder des Rates, dass Terrorismus in all seinen Formen und Erscheinungsformen eine der schwerwiegendsten Bedrohungen für den internationalen Frieden und die internationale Sicherheit darstelle.
Sie betonten, dass die Täter, Organisatoren, Finanzierer und Sponsoren solcher verwerflichen Terrorakte zur Rechenschaft gezogen und vor Gericht gestellt werden müssen.
Die Weltorganisation forderte außerdem alle Länder auf, im Einklang mit ihren Verpflichtungen aus dem Völkerrecht und den einschlägigen Resolutionen des Sicherheitsrats in dieser Hinsicht aktiv mit Iran und anderen relevanten Behörden zusammenzuarbeiten.
„Die Mitglieder des Sicherheitsrats bekräftigten, dass jegliche Terrorakte kriminell und ungerechtfertigt sind, unabhängig von ihrer Motivation, wo, wann und von wem auch immer sie begangen werden“, heißt es in der Erklärung.
Der Sicherheitsrat bekräftigte die Notwendigkeit, dass alle Staaten Bedrohungen des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit, die durch terroristische Handlungen verursacht werden, im Einklang mit der UN-Charta und anderen völkerrechtlichen Verpflichtungen, mit allen Mitteln bekämpfen müssen.
Die Ratsmitglieder drückten den Familien der Opfer und der iranischen Regierung ihr tiefstes Mitgefühl und Beileid aus und wünschten den Verletzten bei dem Angriff, der von der Terrorgruppe IS behauptet wurde, eine baldige und vollständige Genesung.
Bei dem Terroranschlag auf den Schrein Shah Cheragh am 13. August wurden mindestens zwei Menschen getötet und acht weitere verletzt. Der Schrein war im vergangenen Jahr bereits Schauplatz eines ähnlichen Angriffs bewaffneter Terroristen.
Am 26. Oktober 2022 stürmte ein Terrorist in das Heiligtum, tötete 15 Pilger, darunter Frauen und Kinder, und verletzte Dutzende weitere, bevor er von Sicherheitskräften angeschossen und verletzt wurde.