Iran will politische Beziehungen zum Sudan ausbauen
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Kampala (ParsToday/Press TV) - Laut dem Ersten Vizepräsident Irans, Mohammad Mokhber, ist Teheran am Ausbau der politischen Beziehungen zum Sudan interessiert.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Jan 22, 2024 08:28 Europe/Berlin
  • Iran will politische Beziehungen zum Sudan ausbauen

Kampala (ParsToday/Press TV) - Laut dem Ersten Vizepräsident Irans, Mohammad Mokhber, ist Teheran am Ausbau der politischen Beziehungen zum Sudan interessiert.

Diese Äußerung machte Mokhber am Samstag bei einem Treffen mit dem amtierenden sudanesischen Außenminister Ali al-Sadiq in Ugandas Hauptstadt Kampala am Rande des 19. Gipfeltreffens der Blockfreien Bewegung (NAM).

Teheran und Khartum beschlossen, die Beziehungen wiederherzustellen, um den Interessen beider Länder zu dienen, nachdem Iran und Saudi-Arabien im März 2023 ein von China vermitteltes Abkommen zur Wiederaufnahme der Beziehungen nach einer 7-jährigen Pause unterzeichnet hatten.

Mokhber sagte, Iran und der Sudan hätten eine gemeinsame Position hinsichtlich der Notwendigkeit, das unterdrückte palästinensische Volk zu unterstützen, und forderte die muslimischen Länder auf, mehr Anstrengungen zu unternehmen, um die Verbrechen des israelischen Regimes im Gazastreifen zu stoppen. Er sagte, den palästinensischen Widerstandsgruppen sei es gelungen, die Hegemonie des israelischen Regimes und der USA zu brechen.

Mokhber rief dazu auf, den internationalen Druck zu erhöhen, um die Blockade des Gazastreifens aufzuheben und der unterdrückten Bevölkerung sofortige Hilfe zu leisten.

An anderer Stelle in seinen Ausführungen warnte der iranische Vizepräsident vor Verschwörungen von Außenstehenden wie dem israelischen Regime, um Unruhen im Sudan zu schüren. Er sagte, die Unterstützung des muslimischen Volkes im Sudan und seiner rechtmäßigen Regierung mit dem Ziel, Frieden und Stabilität im Land zu schaffen, sei die prinzipielle Position Irans.

Der sudanesische Außenminister seinerseits sagte, der Sudan sei nicht daran interessiert, die Beziehungen zu Iran abzubrechen, und unternehme nun Anstrengungen, die bilateralen Beziehungen zu stärken. Er machte das israelische Regime und einige seiner regionalen Verbündeten für die jüngsten Entwicklungen im Sudan verantwortlich und sagte, sein Land sei Opfer ausländischer Interventionen geworden.