UNO bestätigt Vorwurf gegen Syrien nicht
New York (ParsToday/Itar Tass) - Eine UN-Untersuchungskommission hat die Vorwürfe über syrische Angriffe auf Krankenhäuser in Idlib, als nicht gesichert bezeichnet.
Die Untersuchungskommission der Vereinigten Nationen, welche spezielle Fälle, darunter Angriffe auf zivile Einrichtungen in Syrien bearbeitet, berichtete am Dienstag, es gäbe keine ausreichenden Beweise dafür, dass die syrische Regierung am Angriff auf die von den Vereinten Nationen unterstützten Krankenhäuser in Idlib beteiligt gewesen sei.
Mit Hinweis auf einen Angriff auf ein Krankenhaus in der syrischen Stadt Kafr Nabl hieß es in diesem UNO-Bericht weiter, das Komitee sei nach den vorhandenen Informationen zu dem Ergebnis gekommen, dass es möglich sei, dass Kräfte der syrischen Regierung oder ihrer Verbündeten diesen Angriff verübt hätten..
Die vorhandenen Beweise reichten jedoch nicht aus, um eine bestimmte Person oder Gruppe dafür verantwortlich zu machen. Ähnlich hieß es auch in den vorherigen fünf UNO-Berichten über Angriffe auf ihre Einrichtungen in Syrien.
Die Untersuchungskommission legte ihren Bericht UN-Generalsekretär Antonio Guterres vor, damit er von dem im Juni 2019 von Guterres eingerichteten Komitee für Angriffe auf zivile Infrastrukturen in Idlib, Syrien, geprüft werden könne.
Die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete vor einigen Monaten, dass mindestens 10 Menschen bei einem Angriff auf ein Krankenhaus in der syrischen Provinz Idlib getötet wurden. Oppositionsnahe Aktivisten machten die syrischen Regierung für den Angriff verantwortlich.
Mit dem Erfolg der syrischen Armee und ihrer Verbündeten bei der Befreiung von Idlib aus der Hand der Terroristen haben Angriffe in verschiedenen Teilen des Landes zugenommen. Die syrische Armee und ihre Unterstützer hatten im vergangenen Jahr eine Offensive auf das Gebiet um die Stadt Idlib im Nordwesten des Landes begonnen. Die Region ist das letzte große Bastion die noch von Rebellen gehalten wird.