Israelischer Krieg fordert weitere Todesopfer in Gaza
Gaza - Während die israelische Kriegsmaschinerie den anhaltenden wahllosen Angriff des Besatzungsregimes auf den Gazastreifen fortsetzt, hat sie im gesamten blockierten palästinensischen Gebiet Dutzende weitere Menschen getötet.
Israel hat in den letzten 12 Tagen Bomben auf Küstenabschnitte regnen lassen, seit die im Gazastreifen ansässigen Widerstandsbewegungen Hamas und Islamischer Dschihad die Operation al-Aqsa-Sturm gegen das Regime als Reaktion auf seine Kampagne der Aggression, Gewalt und des Blutvergießens gegen die Palästinenser gestartet haben. Bisher sind durch die Kriegsführung rund 3.500 Menschen gestorben und über 12.000 weitere verletzt worden.
Der jüngste der tödlichen israelischen Angriffe ereignete sich am Mittwoch, als das Regime ein Haus in der Stadt Deir al-Balah im Zentrum des Gazastreifens ins Visier nahm, berichtete die offizielle palästinensische Nachrichtenagentur Wafa. Bei dem Angriff wurden zehn Menschen getötet und 22 weitere verletzt. „Es sind noch Suchbemühungen im Gange, um etwa 18 weitere aus den Trümmern zu retten“, sagte die Agentur.
Unter Berufung auf medizinische Quellen heißt es in dem Bericht auch, dass die anhaltenden israelischen Angriffe auf Häuser und andere Gebäude in der Stadt Khan Yunis im Süden des Gazastreifens weitere 31 Menschen getötet und 82 weitere verletzt hätten.
Das Blutvergießen folgte auf die Tötung von mehr als 500 Menschen durch das Regime am Dienstag im al-Ahli Baptistenkrankenhaus in Gaza-Stadt. Als der Angriff stattfand, waren Tausende Palästinenser in der Anlage anwesend.
Die Zahl der Todesopfer ist die höchste, die das Regime bei einem einzigen Angriff seit Kriegsbeginn verursacht hat.
Zahlreiche Staats- und Regierungschefs der Welt haben das Massaker vehement verurteilt.
Großstädte auf der ganzen Welt sind ebenfalls zum Schauplatz wütender Demonstrationen gegen Tel Avivs blutige und zerstörende Kampagne gegen das palästinensische Gebiet geworden.