Der Sumpf in Westasien wird für Trump immer tiefer
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US-Präsident Donald Trump
ParsToday– Die Washington Post schrieb, dass der Sumpf in Westasien für US-Präsident Donald Trump angesichts der Vorstöße der Verbündeten Irans in der Region immer tiefer werde.
Die Zeitung berichtete, Trump habe nach sechs Monaten Krieg gegen Iran nicht nur keinen Ausweg aus diesem Sumpf gefunden. Vielmehr befänden sich die Straße von Hormus und die Meerenge Bab al-Mandab als zwei wichtige Korridore für den weltweiten Energietransport faktisch unter der Kontrolle Irans. Zudem sei die East-West-Pipeline Saudi-Arabiens, die die Straße von Hormus umgeht, angegriffen worden. Infolgedessen sei der Ölpreis von rund 70 auf 105 Dollar gestiegen, während der Benzinpreis in den USA von etwa drei Dollar auf 4,30 Dollar geklettert sei. Dies setze die Weltwirtschaft massiv unter Druck.
Die Washington Post betonte, angesichts schwindender US-Munitionsbestände und der anhaltenden Gefahr von Angriffen auf US-Stützpunkte habe Washington den Schwerpunkt von militärischen Maßnahmen auf eine Kampagne des wirtschaftlichen Drucks verlagert. Teheran stehe jedoch weiterhin fest und handlungsfähig da, während die jüngsten Erfolge seiner Verbündeten den Druck auf die USA weiter erhöhten.