Reuters: Präzise iranische Angriffe durchkreuzten die Kriegspläne der USA
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Reuters: Präzise iranische Angriffe durchkreuzten die Kriegspläne der USA
ParsToday – Reuters berichtete, dass präzise iranische Angriffe die Infrastruktur der USA in den Golfstaaten außer Betrieb gesetzt und die Kriegspläne Washingtons durchkreuzt hätten.
Wie ParsToday unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Seda wa Sima berichtet, erklärte Reuters in einem investigativen Bericht, dass Iran und seine verbündeten Kräfte seit Beginn des Krieges am 28. Februar 2026 (9. Esfand 1404) mindestens 135 Drohnen- und Raketenangriffe auf 84 wichtige US-Infrastruktureinrichtungen in den Ländern der Golfregion durchgeführt hätten. Den Angaben des Berichts zufolge verursachten diese Angriffe erhebliche physische und wirtschaftliche Schäden und beeinträchtigten den Betrieb einiger lebenswichtiger Anlagen.
Dem Bericht zufolge richteten sich die Angriffe Irans und seiner verbündeten Kräfte gegen US-Infrastruktureinrichtungen in Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Irak, Katar, Kuwait, Oman und Bahrain.
Zu den Zielen gehörten demnach Öl- und Gasanlagen, Flughäfen, Pipelines sowie strategische Ausrüstung von Unternehmen mit Bezug zu den USA. Reuters betonte, die Untersuchungen der Nachrichtenagentur hätten die Präzision der Angriffe und die Folgen der Beschädigung wichtiger Ausrüstung in bedeutenden Wirtschaftszentren der Region deutlich gemacht.
Wirtschaftliche und militärische Folgen der Angriffe
Mit Blick auf die Schäden an der lebenswichtigen Infrastruktur der Region kommt der Bericht zu dem Schluss, dass gezielte Angriffe auf empfindliche Anlagen Folgen hatten, die über die unmittelbaren militärischen Schäden hinausgingen und wirtschaftliche Aktivitäten sowie Energieexporte beeinträchtigten.
Reuters bezeichnete diese Angriffe außerdem als einen der Faktoren, die es Iran ermöglicht hätten, die wirtschaftlichen und strategischen Kosten des Krieges für die USA und das zionistische Regime zu erhöhen. Der Nachrichtenagentur zufolge verdeutlicht die Verwundbarkeit konzentrierter und strategisch wichtiger Infrastrukturen in den Ländern der Region zugleich, wie begrenzt die Möglichkeiten sind, diese Einrichtungen vor präzisen Angriffen zu schützen.
Insgesamt zeigt der Reuters-Bericht, dass Angriffe auf sensible, mit den USA verbundene Wirtschaftsinfrastrukturen zu einem wichtigen Bestandteil des Krieges geworden sind. Dieser Aspekt hat neben militärischen Folgen auch Auswirkungen auf die Energieproduktion und den Energietransport sowie auf die wirtschaftlichen Kosten für die Länder der Region und ihre westlichen Verbündeten.