Irans Ex-Außenminister: Wegen amerikanischer Drohung wird Iran Syrien nicht verlassen
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Moskau(ParsToday)- Irans Ex-Außenminister und Außenberater des Revolutionsoberhaupts, Ali-Akbar Veöayati, hat unterstrichen, dass Iran und Russland in Syrien weiter präsent sein werden.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Jul 13, 2018 09:46 Europe/Berlin
  • Irans Ex-Außenminister: Wegen amerikanischer Drohung wird Iran Syrien nicht verlassen

Moskau(ParsToday)- Irans Ex-Außenminister und Außenberater des Revolutionsoberhaupts, Ali-Akbar Veöayati, hat unterstrichen, dass Iran und Russland in Syrien weiter präsent sein werden.

In einer Rede in der russischen Denkfabrik "Valdai" sagte Velayati heute: Wegen amerikanischer und israelischer Drohung wird Iran Syrien nicht verlassen. Er sagte dazu weiter,  wenn Iran und Russland Syrien verließen, würden die Terroristen wieder die Kontrolle über das Land bekommen, also diese Präsenz garantiere, dass die Terroristen nicht wieder in Syrien aktiv werden, erklärte Velayati.

Außerdem seien die iranischen Militärberater auf die Bitte der Regierungen in Syrien und im Irak, also sie hielten sich ganz legitim dort auf, so Berater des geehrten Revolutionsoberhaupts.

An einem weiteren Teil seiner Rede in der russischen Denkfabrik sagte Velayati, Iran sei an einem Gespräch mit den USA nicht interessiert, denn das Land sei nicht vertrauenswürdig. Er fügte hinzu, Iran werde verhindern, dass das libysche Modell in Syrien realisiert werde, und werde Syrien helfen, um sich gegen die amerikanischen Aggressionen zu wehren. 

Mit der Forderung nach Abzug Irans aus Syrien wolle Washington der Moskau-Teheran-Allianz Schaden zufügen, erklärte Irans Ex-Außenminister. Er sagte, Iran, Syrien Russland und Hisbollah koordinieren ihre Maßnahmen in Syrien.

Der Außenberater vom geehrten Ayatollah Khamenei sagte über die Wiedereinführung der US-Sanktionen gegen den Iran: Die Konsultationen mit Russland und China über das Atomabkommen werden fortgesetzt und wenn die iranischen Wirtschaftsinteressen nicht garantiert würden, würde für den  Iran kein Grund mehr für den weiteren Verbleib im Atomabkommen bestehen.

Velayati nahm dann Stellung zu den Drohungen des US-Präsidenten, kein iranischen Öl über den Persischen Golf ins Ausland fließen zu lassen, und sagte, Iran sehe kein unüberwindbares Hindernis für den Verkauf seines Erdöls und wenn der Iran sein Öl über den Persischen Golf nicht exportieren könne, werde auch kein anderes Land dies tun können.