Lawrow: Kein Land hat das Recht ein anderes Land willkürlich anzugreifen
Helsinki (ParsToday/IRNA) - Der russische Außenminister erklärte, dass er bei seinem Treffen in Helsinki mit dem US-Außenminister, Mike Pompeo daran erinnert habe, dass kein Land das Recht habe willkürlich gegen ein anderes Land vorzugehen.
Sergei Lawrow hat bei dem Treffen mit Mike Pompeo am Montag in der finnischen Hauptstadt Helsinki die feindselige Politik einiger westlicher Länder gegenüber Venezuela und die militärische Bedrohung dieses Landes kritisiert, und gesagt: "Kein Land hat das Recht außerhalb des Rahmens des UN-Sicherheitsrates mit militärischen Maßnahmen gegen ein anderes unabhängiges Land vorzugehen."
"Die inländischen Probleme in Venezuela werden allein durch die Kooperationen der venezolanischen Gruppen gelöst, und ausländische Einmischungen machen die Lage dieses Landes nur noch komplizierter", so Lawrow.
"In Venezuela gibt es keine militärische Einmischung, während wir uns gegen militärische Aktionen überall auf der Welt und gegen Verstöße gegen das Völkerrecht aussprechen und glauben, dass nur der Sicherheitsrat den Einsatz militärischer Mittel als Reaktion auf einen Angriff auf ein unabhängiges Land genehmigen kann", so der russische Außenminister weiter.
Die USA und ihre Verbündeten haben in den letzten Monaten mit der Unterstützung des venezolanischen Oppsitionsführers Juan Guaido versucht einen Putsch in diesem Land anzuzetteln.
Der Ständige Rat der Organisation Amerikanischer Staaten, OAS, hat kürzlich durch eine illegalen Maßnahme Juan Guaido als rechtmäßigen Vertreter Venezuelas in dieser Organisation anerkannt.