Iran betont die territoriale Unversehrtheit und nationale Souveränität Syriens
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Teheran(ParsToday) - Mit Blick auf die jüngste Einigung zwischen den Präsidenten der Russischen Föderation und der Türkei hat der Sprecher des iranischen Außenministeriums unterstrichen, dass Teheran jeden Schritt, der die territoriale Unversehrtheit und die nationale Souveränität Syriens stärke, begrüßen werde.
(last modified 2025-01-01T12:50:18+00:00 )
Oct 23, 2019 11:48 Europe/Berlin
  • Iran betont die territoriale Unversehrtheit und nationale Souveränität Syriens

Teheran(ParsToday) - Mit Blick auf die jüngste Einigung zwischen den Präsidenten der Russischen Föderation und der Türkei hat der Sprecher des iranischen Außenministeriums unterstrichen, dass Teheran jeden Schritt, der die territoriale Unversehrtheit und die nationale Souveränität Syriens stärke, begrüßen werde.

Seyed-Abbas Mussawi, Irans Außenamtssprecher, bewertete die Einigung zwischen Wladimir Putin, und Recep Tayyip Erdogan, vom Dienstag  im russischen Sotschi als einen positiven Schritt zur Beendigung der Kampfhandlungen in Nordsyrien sowie zur Herstellung der Sicherheit und Stabilität in jenem Teil des syrischen Territoriums.

Mussawi äußerte außerdem die Hoffnung, dass die Einigung von Sotschi zum einen den Sicherheitsbedenken der türkischen Regierung gerecht werde, und dass zum anderen die territoriale Integrität und nationale Souveränität Syriens gewährleiste.

Teheran sei stets für Gespräch und friedliche Belegung der Differenzen gewesen, unterstrich der Sprecher des iranischen Außenministeriums und erklärte, Iran betrachte den "Adana-Pakt" als eine Grundlage für die Beseitigung der Sicherheitsbedenken der Türkei und Syriens und werde auch jede Bemühung zum Gespräch und  zur Verständigung zwischen Ankara und Damaskus unterstützen.

Laut Mussawi trage  die Präsenz ausländischer Truppen in Nordsyrien nicht zur Sicherheit in der Nahostregion bei. Er forderte den vollständigen US-Soldaten aus der Region, denn dies  bringe der Region Ruhe und Sicherheit.

Russland und die Türkei haben für den Norden Syriens in mehr als sechsstündigen Verhandlungen eine längere Waffenruhe ausgehandelt. Sie vereinbarten zudem gemeinsame Patrouillen in der Region, wie der russische Außenminister Sergej Lawrow am Dienstag in Sotschi mitteilte.

Man werde sicherstellen, dass sich die Kämpfer und ihre Waffen  30 Kilometer von der türkisch-syrischen Grenze zurückzögen.

Die Türkei hatte am 9. Oktober zusammen mit syrischen Rebellen einen Feldzug gegen die Kurdenmiliz YPG im Norden des Landes begonnen. Die Türkei betrachtet die YPG, die an der Grenze zur Türkei ein großes Gebiet kontrolliert, als Terrororganisation.