Außenminister der Türkei: Wir sind gegen jede militärische Aktion gegen Iran
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Hakan Fidan, der Außenminister der Türkei
ParsToday – Der Außenminister der Türkei betonte die Notwendigkeit, die Streitigkeiten im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm durch Dialog zu lösen.
Hakan Fidan, der Außenminister der Türkei sagte in einem Interview mit Sky News Ankara ist gegen jede militärische Aktion gegen Iran und verurteilt jede ausländische Einmischung in die inneren Angelegen des Landes. Laut Irna sagte Fidan, dass die Türkei gegen die 12-tägigen Angriffe gegen Iran war, und fügte hinzu, dass Ankara seine diplomatischen Bemühungen fortsetzen werde, um mögliche Konflikte zu verhindern.
Er wies auf die gegen Iran verhängten Sanktionen hin und betonte die Notwendigkeit, die Streitigkeiten im Atomfall durch Dialog und Diplomatie zu lösen.
Wahrscheinlichkeit einer türkischen Beteiligung an der Friedensschutztruppe in Gaza
Der Außenminister der Türkei gab in einem anderen Teil seiner Rede die Möglichkeit einer Beteiligung Ankaras an einer Friedensschutztruppe im Gazastreifen bekannt und fügte hinzu, dass ihre Beteiligung trotz des starken Widerstands des israelischen Regimes weiterhin wahrscheinlich sei. Ihm zufolge erfordere die Anwesenheit der Türkei in solchen Truppen ein Abkommen zwischen den beteiligten Ländern.
Fidan erinnerte daran, dass die Türkei bereits zuvor ihre Bereitschaft zur Teilnahme am Trump-Friedensplan für Gaza bekundet hat und an dieser Haltung festhält. Er wies auf die Mitgliedschaft der Türkei im Gaza-Friedensrat und am Exekutivkomitee sowie die Bereitstellung umfangreicher humanitärer Hilfe hin und schloss nicht aus, dass Truppen nach Gaza entsandt werden.
Er betonte, dass die Entsendung von Truppen von Gesprächen und einem Abkommen zwischen bestimmten Ländern abhängt, und man muss abwarten, in welche Richtung sich die zukünftigen Entwicklungen bewegen werden.
Die Zeremonie zur Unterzeichnung der Charta des Rates, der als "Trumps Friedensplan" für Gaza bezeichnet wird, fand am Freitag in Davos mit der Teilnahme des US-Präsidenten und Vertretern der Mitgliedsländer statt. Etwa 60 Länder wurden eingeladen, sich diesem Rat anzuschließen, aber bisher haben nur wenige westliche Verbündete der USA die Einladung offiziell angenommen. Zu diesen Ländern zählen Aserbaidschan, Armenien, Argentinien, Ägypten Pakistan, Katar, Saudi-Arabien, Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate.